Wie bereits unter der Rubrik „Historie“ erklärt, beziehen wir unsere Vögel ausschließlich aus der Zucht. Das Entnehmen von Greifvögeln aus der Wildnis darf in Deutschland nur noch beim Habicht in Ausnahmefällen durchgeführt werden. Allerdings ist der Aufwand dafür so hoch und der vergleichsweise Nutzen daraus so gering, dass dies heutzutage kaum noch vorkommt.

Die Habichtartigen

Zu der Familie der Habichtartigen gehören unter anderem die Milane und Weihen, die Adler und Bussarde, die Altweltgeier (also alle Geierarten die nicht in Amerika beheimatet sind) und letztendlich natürlich die Habichte selbst nebst ihren kleineren Verwandten, den Sperbern. Alle Habichtartigen haben eine Gemeinsamkeit in der Art und Weise wie sie ihre Beute erlegen: Sie  erdolchen sie mit ihren spitzen Fängen. Deshalb bezeichnet man sie auch als „Grifftöter“.

In der Bielriet Falknerei können Sie derzeit auf folgende Vertreter der Habichtartigen treffen:

Rotschwanzbussard "Jamaica" Der Rotschwanzbussard ist in Mittel- und Nordamerika beheimatet.

Rotschwanzbussard „Jamaica“

Der Rotschwanzbussard ist in Mittel- und Nordamerika beheimatet.

Wüstenbussard "Pablo" auch der Wüstenbussard stammt vom Nordamerikanischen Kontinent

Wüstenbussard „Pablo“

auch der Wüstenbussard stammt vom Nordamerikanischen Kontinent

Schwarzmilan "Blacky" Der Schwarzmilan ist der weltweit häufigste Greifvogel, er ist hierzulande dennoch seltener als der Rotmilan.

Schwarzmilan „Blacky“

Der Schwarzmilan ist der weltweit häufigste Greifvogel, er ist hierzulande dennoch seltener als der Rotmilan.

Die Falken

Zu einer weiteren Gruppe in der Ordnung der Greifvögel gehören die Falken. Falken töten ihre Beute mit dem Schnabel und nutzen ihre Fänge lediglich dazu, sie festzuhalten oder sie im Flug niederzuschlagen (=> „Bisstöter“). Allen Falken sind fünf Merkmale gemein, welche sie auszeichnen: Ein dunkles (braunes) Auge, der sogenannte „Falkenbart“ – ein Streifen der senkrecht unter dem Auge verläuft und beim Wanderfalken besonders ausgeprägt ist, der „Falkenzahn“ – ein weiterer kleiner Haken hinter der Schnabelspitze, der zum Abnicken der Beute dient, sichelförmige Schwingen und ein kleiner Hornzapfen in den Nasenlöchern, der zur Luftverwirbelung bei hohen Fluggeschwindigkeiten dient.

Hier ein kurzer Überblick über die Falkenarten die wir Ihnen vorstellen:

Wanderfalke "Miss Torban" Der Wanderfalke ist zugleich das schnellste Tier der Welt und der am weitesten verbreitete Greifvogel.

Wanderfalke „Miss Torban“

Der Wanderfalke ist zugleich das schnellste Tier der Welt und der am weitesten verbreitete Greifvogel.

Turmfalke "Schmutzfink" Turmfalken sind neben den Mäusebussarden die häufigsten Greifvögel Deutschlands.

Turmfalke „Schmutzfink“

Turmfalken sind neben den Mäusebussarden die häufigsten Greifvögel Deutschlands.

Buntfalke "Pancho" Buntfalken stammen vom amerikanischen Kontinent und sind das dortige Äquivalent unserer Turmfalken.

Buntfalke „Sancho“

Buntfalken stammen vom amerikanischen Kontinent und sind das dortige Äquivalent unserer Turmfalken.

Sakerfalken-Rotnackenshahin Hybrid "Grand Dame" Unsere Falkendame Grand dame ist eine Mischung zweier Asiatischer Falkenarten.

Sakerfalken-Rotnackenshahin Hybrid „Grand Dame“

Unsere Falkendame Grand dame ist eine Mischung zweier asiatischer Falkenarten.

Sakerfalke "Horus" Sakerfalken sind Asiatische Großfalken, die sich großer Beliebtheit bei der Beizjagd erfreuen.

Sakerfalke „Horus“

Sakerfalken sind asiatische Großfalken, die sich großer Beliebtheit bei der Beizjagd erfreuen.

Luggerfalke "Smaug" Der Luggerfalke gehört ebenfalls zu den Asiatischen Großfalken und ist ein sehr wendiger Jäger.

Luggerfalke „Smaug“

Der Luggerfalke gehört ebenfalls zu den asiatischen Großfalken und ist ein sehr wendiger Jäger.

Die Eulen

Die Eulen gehören nicht zu den Greifvögeln, sondern haben eine ganz andere evolutionäre Geschichte. Tatsächlich sind sie z.B mit Spechten und Nachtschwalben viel enger verwandt als mit Bussard und Co. Da sie sich jedoch ebenfalls von Fleisch ernähren, haben auch sie scharfe Krallen und Schnäbel entwickelt. Die meisten Eulen sind Bisstöter, nur der Uhu – die größte aller Eulenarten – tötet seine Beute auch mit seinen kräftigen Fängen.

Während Eulen in den meisten Falknereien eher Randerscheinungen sind und auch selten in Flugvorführungen gezeigt werden, stellen wir Ihnen die bekanntesten der heimischen und auch ein paar exotischere Vertreter dieser faszinierenden Vögel genauer vor:

Waldkauz "kleiner Muck" Der Wanderfalke ist zugleich das schnellste Tier der Welt und der am weitesten verbreitete Greifvogel.

Waldkauz „kleiner Muck“

Der Waldkauz ist neben der Waldohreule der häufigste Eulenvogel in Deutschland.

Weißgesichtseule „Moni“ Diese afrikanische Ohreule kann man in Deutschland bisher noch an wenigen Orten  bewundern.

Weißgesichtseule „Moni“

Diese afrikanische Ohreule kann man in Deutschland bisher nur an wenigen Orten bewundern.

Steinkauz "Einstein" Steinkäuze sind die weltweit zweitkleinste Eulenart, nur der winzige Sperrlingskauz ist noch kleiner.

Steinkauz „Einstein“

Steinkäuze sind die weltweit zweitkleinste Eulenart, nur der winzige Sperrlingskauz ist noch kleiner.

europäischer Uhu „Sylvester“ der Uhu - auch Adlereule genannt - ist die Weltweit größte und bekannteste Eule.

europäischer Uhu „Sylvester“

der Uhu – auch Adlereule, „Auf“ oder „Großherzog“ genannt – ist die Weltweit größte und bekannteste Eule.

Waldohreule „Waldi“ Waldohreulen sind neben dem Waldkauz die häufigsten einheimischen Eulen.

Waldohreule „Waldi“

Waldohreulen werden wegen ihrer Federohren und den orangen Augen von Laien häufig mit dem Uhu verwechselt.

Schleiereule "Athala" Schleiereulen sind weltweit verbreitet und kommen auch in Deutschland relativ häufig vor.

Schleiereule „Athala“

Schleiereulen sind weltweit verbreitet und kommen auch in Deutschland relativ häufig vor.

Schneeeule "Gandalf" Schneeeulen kommen in Alaska und Skandinavien vor und treten in Deutschland höchstens als Irrgäste auf.

Schneeeule „Gandalf“

Schneeeulen kommen in Alaska und Skandinavien vor und treten in Deutschland höchstens als Irrgäste auf.