Entstehung

Ursprünglich besuchte unser Team lediglich eine einzelne Veranstaltung in Gewandung: den historischen Stadtfeiertag zu Kirchberg, mit dem wir alljährlich die Saison einläuteten. 2012 besuchten erstmals zwei unserer Jungfalkner, welche die Mittelalterszene für sich entdeckt hatten, die Veranstaltung in eigener Gewandung. Da sich kaum zwei Hobbys besser vereinen lassen als das Reenactment und die Falknerei, ließ sich schnell auch der Rest unseres Teams für diese Verbindung begeistern. Obwohl noch keine eigene Lagergruppe in diesem Sinne vorhanden war, besuchten wir nun immer häufiger (Mittelalter-) Märkte und ähnliche Veranstaltungen in historischer oder historisch orientierter Gewandung, was von den Besuchern äußerst positiv aufgenommen wurde.

Nachdem 2013 durch einen glücklichen Zufall erste Kontakte geknüpft wurden, war die Bielriet Falknerei 2014 erstmals selbst als Darsteller auf dem Festival Mediaval in Selb zugegen. Hierfür wurde das eigentliche Falknerlager ins Leben gerufen: In den Wochen und Monaten vor dem Großereignis war das gesamte Team eifrig damit beschäftigt, die nötige Ausrüstung zusammenzutragen. Trotz des leider sehr durchwachsenen und regenreichen Wetters in diesem Jahr war ein hohes Interesse und auch eine sehr positive Resonanz seitens der Besucher zu verzeichnen. Dies bewegte uns dazu, unsere Angebotspalette zu überarbeiten, um mehrere Programme im „historischen Gewand“ anbieten zu können (siehe Angebote).

SAM_7410 - Mediaval, Lager, Janina

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Entwicklung

Seitdem sind wir auf einer eine zunehmende Anzahl an verschiedenen (mehrtägigen) Veranstaltungen, mit unserem Falkenlager zugegen und wurden mittlerweile auch schon für einige Veranstaltungen als „Stammgäste“ für die kommenden Jahre gebucht. Dabei stehen für unser Lager bei weitem nicht nur Mittelaltermärkte und Statdfeiertage im Terminkalender, sondern auch Wildparks, Museen, Bauernmärkte, Hochzeiten und Vogelschauen. Die Bewohner des Lagers sind – neben dem Inhaber Roland Blum selbst – allesamt freiwillige Helfer und deren Freunde, einige haben in den vergangenen Jahren auch selbst ihre Falknerprüfung abgelegt und sind nun mit ihren eigenen Vögeln mit von der Partie. Die Besetzung des Lagers ändert sich damit von Veranstaltung zu Veranstaltung, da die einzelnen Mitglieder natürlich auch beruflich und anderweitig eingespannt sind.

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Konstellation des Lagers

Je nach Wusch des Veranstalters (und zur Verfügung stehenden Platz) kann das Lager in unterschiedlichen Konstellationen aufgebaut werden. Dabei können bisher maximal um die zwanzig Vögel mitgebracht werden. Neben einem Sonnensegel für die Vögel und einem für die Tafel der Bewohner sind zwei große, falknereieigene Zelte vorhanden, nebst ca. 5 weiteren Zelten der Helfer /Begleiter und einem Küchen-/ oder Ausstellungszelt. Zuletzt kommt noch eine ausladende Feuerstelle samt Brennholzvorrat hinzu, wodurch das gesamte Lager in seiner derzeitigen Konstellation mindestens 200 m² Aufbaufläche benötigt*.

Je nach Wunsch können Flugvorführungen am Lager oder an einer anderen gewünschten Stelle auf dem Veranstaltungsfläche abgehalten werden. Dabei sollte jedoch ebenfalls genügend Platz vorhanden sein.

Neben den Flugvorführungen*² können die Besucher am Lager natürlich alle Fragen zur modernen und historischen Falknerei und natürlich den Greifvögeln und Eulen loswerden. Das Lager ist natürlich den ganzen Tag über belebt. Außerdem bieten wir – nach Absprache mit dem Veranstalter – auch Fotos mit einzelnen Vögeln an.

* Die Fläche sollte möglichst eben sein, um die Zelte bestmöglich aufbauen und den Tieren genügend Wasser in Form von Badebrenten zugänglich machen zu können. Außerdem sollte neben ausreichenden Platzverhältnissen auch im Vorfeld vom Veranstalter geprüft werden, ob die gewünschte Fläche überhaupt geeignet ist, um die Sitzgelegenheiten der Vögel sowie die Erdnägel der Zelte und Planen zu verankern.
*² Normalerweise werden zwei Vorführungen von der Dauer von ca. 45-60 Minuten pro Tag angesetzt (außerhalb von An- oder Abreisetagen). Prinzipiell sind auch mehr Vorstellungen möglich, welche dann aber natürlich in ihrer Dauer kürzer gestaltet werden. Dabei ist zu beachten, dass die Vorführungen weder zu den frühen Morgenstunden, noch zu den späten Abendstunden angesetzt werden sollten. Dies dient zum einen einem reibungslosen Ablauf der Vorführungen und zum anderen der Sicherheit der Vögel.

 

 

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